
Ich bin gerade bei der Auswertung der Daten meiner Bachelorarbeit und habe dazu statistische Tests durchgeführt. An dieser Stelle frage ich, ob das Vorgehen, dass ich gewählt habe sinnvoll ist.
Umfrageaufbau
Bei der Umfrage handelt es sich um ein in between-subjects design, wobei Probanden in eine Führungsposition versetzt wurden.
Während der Umfrage mussten sie entweder für eine Verkäuferinn oder für einen Verkäufer eine Umsatzzielhöhe definieren (Zahl in Mio. CHF). Die Probanden bekamen im Setting zufällig entweder einen Verkäufer oder eine Verkäuferin.
Mit einem statistischen Test wollte ich nun herausfinden, ob es signifikante Unterschiede bezügliche der definierten Umsatzzielhöhe zwischen den 4 Szenarien gibt. (S1= Männlicher Proband setzt männlichem Verkäufer Ziel / S2= Männlicher Proband setzt weiblicher Verkäuferinn Ziel / S3 = Weibliche Probandin setzt männlichen Verkäufer Ziel / S4= Weibliche Probandin setzt weiblicher Verkäuferin Ziel)
Um diesen signifikanten Unterschied festzustellen, habe ich mit SPSS einen Whitney-U Test durchgeführt und zwar wie im folgenden beschrieben.
Zuerst habe ich diese These überprüft:
„Die Umsatzzielhöhe, welche Frauen in Führungspositionen für ihre weiblichen Verkäuferinnen definieren, unterscheiden sich signifikant von der Zielanpassung die Frauen in Managerpositionen für männliche Mitarbeitende definieren.“
——>Also Vergleich der Umsatzzilehöhe zwische S3 und S4
Dazu habe ich zuerst einen Kolmogorov-Smirnov-Test zur Überprüfung der Normalverteilung durchgeführt. Da dieser keine Signifikanz vorwies, entschied ich mich für einen nicht-parametrischen U-test (Mann&Whitney)
Als nächstes habe ich die weiblichen Fälle ausgewählt, als abhängige Variabel die Umsatzzielhöhe gewählt und die Manipulation männlich/weiblich als Gruppierung.
Passt dieses Vorgehen, bzw. ist dieses Vorgehen sinnvoll um die Hypothese zu überprüfen?
Vielen Dank für eure Hilfe!