Hallo an alle!
Ich sitze gerade an der Datenauswertung für meine Masterarbeit und bin bisschen am Verzweifeln
Ich würde gerne meine zwei Stichproben (Studierende, Pflegeschüler*innen) zu Baseline auf Geschlechtsunterschiede bzgl. der Stresswerte (gemessen anhand des DASS-21 Skala Stress und des PSS10 Gesamtwert) untersuchen.
Hierfür hätte ich zunächst eine zweifaktorielle MANOVA gerechnet, wobei die Ausbildungsform (Studierende (n= 291) vs. Pflegeschüler*innen (n = 157)) und das Geschlecht (Frauen (n = 344) vs. Männer (n= 104)) die unabhängigen Variablen bilden und die Stresswerte des DASS-21 und des PSS-10 die abhängigen Variablen.
Bei der Überprüfung der Normalverteilung musste ich jedoch leider feststellen, dass keine Normalverteilung vorliegt und aufgrund der sehr unterschiedlichen Gruppengrößen hier leider auch nicht das Grenzwerttheorem greift.
Meine Frage lautet nun: Was könnte ich als nicht parametrische Alternative zur zweifaktoriellen MANOVA verwenden? Einzelne Mann-Whitney-U-Test? Aber wie Überprüfe ich z.B. einen möglichen Interaktionseffekt (der für eine weitere Fragestellung bedeutend wäre)? Und mit welcher Anzahl an Testungen berechne ich dann die Bonferroni-Korrektur?
Nochmal zum Überblick:
2 UVs: Geschlecht & Ausbildungsform
2 AVs: DASS-21 Stress & PSS10-Gesamtwert (wobei ich auf letzteren verzichten könnte, falls das hilft?
Ich wäre sehr sehr sehr dankbar für Ratschläge und hoffe ich habe mein Problem verständlich formuliert!
Vielen Dank im Voraus,
Liliane
Zweifaktorielle MANOVA bzw. ANOVA
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- Beiträge: 2743
- Registriert: 01.02.2018, 10:45
Re: Zweifaktorielle MANOVA bzw. ANOVA
Hallo lilisi,
klar das DASS und PSS schief sind!!
Krankheit ist nichts normales.
keine Normalverteilung--> das betrifft nur der p Wert
Die deskriptive Statistik muss metrisch bleiben.
Du hast doch über N = 400, das müsste doch auf jedenfall
langen, da greift der zentrale Grenzwertsatz auf jeden Fall
Mann kann die AV Transformieren und sie dadurch in
eine Normalverteilung rüberuckeln. aber nur ergänzend!
du kannst auch Signifikanztestes ergänzen (!!! nicht die ANOVA ersetzen)
für die Haupteffekte mach ruhig U test, bzw. Wilcoxon
Die Interaktion bekommst du getestet in dem du die Differenzwerte t2-t1
in den U test steckst. (so ungefähr,inhaltlich).
oder du machst noch bootstrap,
(bin mir nicht sicher, ob das geht, wenn dann in R)
gruß
dutchie
gar nicht, du hast sinnvolle Hypothesen,
klar das DASS und PSS schief sind!!
Krankheit ist nichts normales.
keine Normalverteilung--> das betrifft nur der p Wert
Die deskriptive Statistik muss metrisch bleiben.
Du hast doch über N = 400, das müsste doch auf jedenfall
langen, da greift der zentrale Grenzwertsatz auf jeden Fall
Mann kann die AV Transformieren und sie dadurch in
eine Normalverteilung rüberuckeln. aber nur ergänzend!
du kannst auch Signifikanztestes ergänzen (!!! nicht die ANOVA ersetzen)
für die Haupteffekte mach ruhig U test, bzw. Wilcoxon
Die Interaktion bekommst du getestet in dem du die Differenzwerte t2-t1
in den U test steckst. (so ungefähr,inhaltlich).
oder du machst noch bootstrap,
(bin mir nicht sicher, ob das geht, wenn dann in R)
gruß
dutchie