Ich sitze gerade an der Datenauswertung für meine Masterarbeit und bin bisschen am Verzweifeln


Ich würde gerne meine zwei Stichproben (Studierende, Pflegeschüler*innen) zu Baseline auf Geschlechtsunterschiede bzgl. der Stresswerte (gemessen anhand des DASS-21 Skala Stress und des PSS10 Gesamtwert) untersuchen.
Hierfür hätte ich zunächst eine zweifaktorielle MANOVA gerechnet, wobei die Ausbildungsform (Studierende (n= 291) vs. Pflegeschüler*innen (n = 157)) und das Geschlecht (Frauen (n = 344) vs. Männer (n= 104)) die unabhängigen Variablen bilden und die Stresswerte des DASS-21 und des PSS-10 die abhängigen Variablen.
Bei der Überprüfung der Normalverteilung musste ich jedoch leider feststellen, dass keine Normalverteilung vorliegt und aufgrund der sehr unterschiedlichen Gruppengrößen hier leider auch nicht das Grenzwerttheorem greift.
Meine Frage lautet nun: Was könnte ich als nicht parametrische Alternative zur zweifaktoriellen MANOVA verwenden? Einzelne Mann-Whitney-U-Test? Aber wie Überprüfe ich z.B. einen möglichen Interaktionseffekt (der für eine weitere Fragestellung bedeutend wäre)? Und mit welcher Anzahl an Testungen berechne ich dann die Bonferroni-Korrektur?
Nochmal zum Überblick:
2 UVs: Geschlecht & Ausbildungsform
2 AVs: DASS-21 Stress & PSS10-Gesamtwert (wobei ich auf letzteren verzichten könnte, falls das hilft?
Ich wäre sehr sehr sehr dankbar für Ratschläge und hoffe ich habe mein Problem verständlich formuliert!
Vielen Dank im Voraus,
Liliane